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Di – Fr 12–18 Uhr | Do 12–22 Uhr | Sa / So 11–17 Uhr
Spyri, Heidi & Wir
Heidi ist eine Schweizer Ikone und ein globales Phänomen. Zum 200. Geburtstag ihrer Erfinderin, der Autorin Johanna Spyri, fragt der Strauhof: Welche Erinnerung haben wir an Heidi? Wie blicken wir heute auf diese Geschichte – und was wissen wir über die Verfasserin?
Im Rahmen von «200 Jahre Johanna Spyri»
Die Geschichte des Waisenmädchens, das sich in einem entlegenen Alpendorf zurechtfinden muss, ist seit dem Erscheinen des ersten Bandes ein enormer Erfolg. Mittlerweile in über 70 Sprachen übersetzt, über 15-mal verfilmt und von der UNESCO zum «Memory of the World» erklärt, ist «Heidi» ein globales Phänomen –laut dem Schweizerischen Aussenministerium ist Heidi «das berühmteste Schweizer Kind». Die Ausstellung nähert sich Heidis Universum zwischen Alpenidylle, Milchwerbung und Kindheitserinnerung, mit der Suche nach dem, was wir heute mit dieser Geschichte um Armut, Glaube und Migration verbinden?
Im Rahmen eines partizipativen Projekts sammeln wir an verschiedenen Orten in der Schweiz Stimmen, um ein aktuelles Bild der ikonischen Figur zu zeichnen. Ergänzt werden sie mit Aussagen von Expert:innen, die weitere Schichten dieser Figur und ihrer Wirkungsgeschichte erkunden. Nicht zuletzt rückt eine Nacherzählung des Buchs den ursprünglichen Text und die Sprache von Johanna Spyri ins Zentrum
Die Ausstellung zeigt auch, wie Johanna Spyri zwischen ihren Pflichten als Mutter und Ehefrau des Zürcher Stadtschreibers zur Literatur findet. Mit 44 Jahren veröffentlicht sie ihren ersten Roman – neben ihrem Bestseller Heidi folgen zahlreiche weitere Bücher.

Kuration
Rémi Jaccard und Philip Sippel
Partizipatives Projekt
Bettina Riedrich