Mi/Fr 12–18 Uhr | Do 12–24 Uhr | Sa/So 11–17 Uhr

Mars –
Literatur
im All

Der Mars hat Literatur und Phantasie seit jeher beflügelt. Die Ausstellung stellt die Frage nach dem Mehrwert der Phantasie und nach der Kraft der Literatur, die als Impulsgeber den Menschen herausfordert und antreibt.

Der rote Planet. Ein heller Punkt am Nachthimmel. Fünftausend Flugstunden entfernt. Sand. Steine. Stürme. Eine Wüste ohne Leben. Das ist der Mars in der Wirklichkeit.  In der Vorstellung ist der Mars noch vieles mehr. Die Heimat fremder Wesen. Ein Hort der kalten Intelligenz. Eine Wunderwelt der Technik. Wo unsere Zukunft schon Gegenwart ist. Doch zuerst: Der Mars ist ein Ort der tausend Geschichten. Ein literarischer Ort.

«Mars – Literatur im All» erzählt diese Geschichten. Sie führen durch die Zeit und durch die Phantasie. Bisweilen erscheinen sie seltsam. Aber sie handeln immer von uns. Von unseren Wünschen, Ängsten und Träumen. Die Geschichte des Mars – sie beginnt hier.

Die Ausstellung entsteht gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Conditio extraterrestris der Universität Zürich und den Szenografen SchmauderRohr.

Zur Ausstellung erscheint der Reader «Mars – Literatur im All»:  Zusammengestellt und kommentiert von Conditio extraterrestris, gestaltet von Claudia Schmauder und herausgegeben von Gesa Schneider und Philipp Theisohn ist die Begleitpublikation ab sofort im Strauhof erhältlich.


«So viel ist klar: Die Reise auf den Mars ist kein Spaziergang, auch wenn die Fiktion das manchmal so wahrhaben will. Auch der Gang durch die Ausstellung nicht. Man muss genau hinhören und genau hinschauen, um seinen Weg durch die Fremde zu finden und ihn für sich selbst fruchtbar zu machen; die Szenografie (Claudia Schmauder), zurückhaltend hier, atmosphärisch dort, unterstützt einen dabei.»
Angelika Maass: «Und immer lockt der Rote Planet». In: Landbote, 25. September 2015.

«Sie zeigt, […] dass sich mit frischen Ideen trotz einfachen Mitteln viel erreichen lässt. Und sie zeigt, dass Zürich etwas fehlen würde, wenn es keinen Ort gäbe, in dem den imaginären Bildern, die Literatur in unseren Köpfen auslöst, reale Bilder gegenübergestellt werden.»
Thomas Ribi: «Beunruhigende Nachrichten vom roten Planeten». In: NZZ, 25. September 2015.